Entstehen Durschnittlich
(Bei großen events)
Max. drohneN Flugzeit
Sind auf Wunsch möglich
Neugeborenen- und Babyfotografie lehne ich nicht direkt ab, muss aber die Vorstellungen einiger Kunden etwas dämpfen. Ich bin kein Freund davon, wenn Babys wie Puppen in irgendwelche unnatürlichen Positionen gebracht werden, z. B. in Tassen reingequetscht oder in Socken oder so. Diese ganzen surrealen Bilder sehen schon – ich nenne es mal ganz nett – aus. Aber es sind Lebewesen und das Wertvollste, was Eltern haben. Die meisten Fotografen sind Fotografen und keine Hebammen oder Kinderpfleger o. Ä. Kinderknochen brechen leicht und sind teilweise noch nicht einmal zusammengewachsen. Ich mache gerne Fotos, wo die Babys sicher und geborgen schlafen, oder beim Stillen oder von Babyfüßen usw., aber ich verzichte dabei weitgehend auf die ganzen Theaterkulissen drumherum. Wer etwas Stark gestelltes haben möchte, muss woanders fragen oder sich besser eine Puppe kaufen.
Kinder stören nie. Es gibt einige Menschen, die da anderer Meinung sind und nur eine „Adults Only“-Feier möchten, das ist auch okay. Aber wenn Kinder anwesend sind, ist das für mich keine Last oder ein Grund, einen Auftrag abzulehnen. Generell bin ich sehr kinderfreundlich eingestellt. Wenn zum Beispiel kleinere Gäste sich die Kameratechnik näher anschauen oder mal einen Schnappschuss probieren wollen, habe ich nichts dagegen und lasse sie auch mal 2-3 Bilder erstellen.
Mein Hauptgerät ist aktuell das Vivo X300 Ultra mit Fotografie-Kit. Nicht wundern – ja, ich habe meine "klassische Kamera" durch ein Smartphone ersetzt, weil das überzeugendere Ergebnisse liefert. Gut, mit einem Einführungspreis von etwa 3000 € immer noch mehr klassische Kamera als Smartphone. Ausgerüstet mit einem starken 200-Megapixel-Sensor kann auch ein 200-400-mm-Objektiv aus dem Hause Zeiss angeschraubt werden (WM-Fußballstadion-Kameras arbeiten z. B. oft auch mit 400 mm).
Zusätzlich bringt es alle Vorteile eines Smartphones mit. Das heißt, es hat eine leistungsstarke CPU, sodass ich nicht erst warten muss, bis ich die Bilder zu Hause am Laptop habe. Sondern ich kann die Ergebnisse direkt teilen und vor Ort zeigen und auch direkt beispielsweise mit CapCut oder Lightroom bearbeiten oder bei Bedarf auch direkt über WiFi ausdrucken. Das hat den Vorteil, dass Kunden nicht lange warten müssen. Ein weiterer Vorteil einer starken CPU ist, dass ich nicht nur bei Fotos Filter direkt anwenden kann, sondern auch bei Videoaufnahmen direkt mit KI-Filtern arbeiten kann, um z. B. Hautunreinheiten verschwinden zu lassen. Das spart viel Zeit und Arbeit, weil man weniger anpassen und nachbearbeiten muss, was den finalen Preis natürlich auch nach unten drückt. Im Fotografie-Kit ist ein leistungsstarker Lüfter und ein Kühlplattensystem verbaut, das die CPU sehr schnell auch bei 40 Grad im Schatten herunterkühlt. Überhitzungsprobleme kenne ich also nicht. Für extralange Video-Passagen oder Aufnahmen ist ein Zusatzakku dabei. Ich kann also ununterbrochen laden und filmen, ohne dass ich die Kamera ausschalten muss, um den Akku zu wechseln. Ich habe also keine "Downtime", in der ich etwas verpassen könnte.
Selbst bei einer 10.000 Euro teuren Kamera passiert die meiste Magie am PC und nicht in der Kamera. Deshalb zeigen viele Fotografen ihre Werke auch nicht sofort und geben keine Originale .raw-Daten mit. Sie versuchen später, die Bilder aufzuwerten, um ihren hohen Preis irgendwie zu rechtfertigen. Ich hingegen kann z. B. für Events personalisierte Wasserzeichen mit dem jeweiligen Eventnamen direkt in Fotos und Videos anzeigen lassen, was ein tolles Marketing-Tool ist. Des Weiteren bekommen die meisten mit klassischen Kameras keine regelmäßigen (Funktions-)Updates. So muss ich auch nicht zwischen drei Geräten hin und her wechseln für Foto, Video und dann noch 360-Grad-Aufnahmen. Es ist alles in einem Gerät bei gleichbleibender Qualität. So ist nicht ein Gerät mal stärker, mal schwächer, sondern alle Aufnahmen sind gleich stark.
Das Smartphone ist also ganz klar im Vorteil und ist die Zukunft. Früher mochte auch niemand Digitalkameras, dann verschwand der Film, und demnächst wird es vermutlich nur noch Smartphones geben. Die meisten wissen vermutlich nicht einmal mehr, wie man einen Film entwickelt, da in 95 % aller Fälle die anderen auch digital arbeiten.
Es kommt immer ein bisschen auf die Gesamtsituation an. Wenn man kein eingespieltes Team ist, kann es mit Pech sein, dass man mehr gegeneinander arbeitet und sich gegenseitig unabsichtlich im Weg steht, wodurch man sich mehr behindert. So kann es dann mal sein, dass der Shoot gut aussieht und der nächste nicht, weil die Position, wo ich hinwollte, z.B. schon jemand stand. Sollte es jetzt ein XXL-Firmen-Event sein, wo es wirklich Sinn macht, mehrere Personen zu beauftragen, stört mich das nicht. Aber mit drei anderen in einem zukleinen Raum zu sein, kann schon anstrengend werden.
Wenn es jetzt aber z.B. auch nur darum geht, dass jemand kurz ein paar Schnappschüsse macht, stört es mich nicht, da es meine Arbeit nicht verhindert. Ich lasse den Leuten Platz, benötige aber auch welchen zum Arbeiten.
Generell bin ich in ganz NRW sowie in allen größeren Städten Deutschlands unterwegs. Ich reise gerne und viel und freue mich persönlich auch immer neue Landschaften kennzulernen. Die Anreisekosten sind je nach Entfernung dann natürlich höher, sodass diese entweder gesondert eingeplannt werden müssen oder ich wirklich nur bei größeren Events sage: "Okay, da fahre ich jetzt hin, weil ich finanzell alle kosten noch immer gedeckt bekome." Meine Rechnungen bezahlen sich leider auch nicht durch Luft und Liebe; andernfalls würde ich euch alle immer und überall besuchen kommen - versprochen.